Die Risikoprüfung: Bevor es zu einem Angebot kommt, wendet die PKSO eine eigens entwickelte und standardisierte Risikoprüfung an, die gemäss einem sogenannten Ampelsystem das Ergebnis aus der Prüfung der Altersstruktur, der Bonität sowie des Schadenverlaufs des Interessenten spiegelt. Gilt die Risikoprüfung als bestanden, so erfolgt als nächster Schritt der Einkaufsprozess.
Der Einkaufsprozess: Mittels Datentransfer der abgebenden Vorsorgeeinrichtung erfolgt die provisorische Berechnung vom Einkauf.
Die Erstellung eines bedürfnisgerechten Angebots: Unter Berücksichtigung finanzieller Vorgaben (Budget), einer persönlichen Besprechung (Standort- und Zukunftsbestimmung) sowie einer Sichtung des bisherigen Vorsorgeplans wird gemeinsam mit dem Interessenten eine bedürfnisgerechte Vorsorgelösung erarbeitet.
Die Ergebnispräsentation mit der Angabe der provisorischen Werte der Einkaufssummen: Was in dieser Phase der Verhandlung seitens Arbeitgeber noch diskutiert werden muss, ist, wie mit einer gegebenenfalls noch offenen Einkaufsforderung umgegangen wird. Folgende Möglichkeiten stehen offen:
1. Fixer Prozentsatz der versicherten Lohnsumme über fünf Jahre (Cash-wirksamer Einkauf)
2. Amortisationsbeitrag über fünf Jahre (Cash-wirksamer Einkauf)
3. Forderung (Cash-unwirksamer Einkauf)
Bei einem Cash-unwirksamen Einkauf fliesst kein Geld. Die PKSO bucht eine Forderung ein, die spätestens bei einem Austritt in Rechnung gestellt wird. Somit ist sichergestellt, dass ein Anschluss von potenziellen Neuanschlüssen nicht am fehlenden Einkaufsbeitrag scheitern wird.
Einkauf in Reserven und Deckungsgrad
Bei einer firmeneigenen Pensionskasse ist klar, dass man sich in die Rückstellungen und in die Wertschwankungsreserven einkaufen muss, wenn es zum Neuanschluss kommt. Im Sammelstiftungsmarkt ist dies eher eine Seltenheit, gibt aber beidseitig eine Sicherheit darüber ab, dass es nicht zu einer Verwässerung des Deckungsgrads zulasten des Bestands kommt.
Von
Von
Bedürfnisgerechte und flexible Vorsorgelösungen bei der PKSO