Ausländische Inhaftierte sollen keine Krankenversicherung erhalten
Inhaftierte ohne Schweizer Wohnsitz sollen auch künftig nicht krankenversichert sein. Dieser Meinung ist nach dem Ständerat auch die zuständige Nationalratskommission.
Inhaftierte ohne Schweizer Wohnsitz sollen auch künftig nicht krankenversichert sein. Dieser Meinung ist nach dem Ständerat auch die zuständige Nationalratskommission.
Wer heute mit 65 Jahren in Pension geht, sollte seine Finanzen nicht nur auf die durchschnittliche Lebenserwartung ausrichten. Ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung hat gute Chancen, 25 Jahre oder länger im Ruhestand zu verbringen. Laut Studie der Hochschule Luzern (HSLU) kann dies dazu führen, dass das Geld im hohen Alter knapp wird.
Der Schweizer Arbeitsmarkt zeigt sich zur Jahresmitte, trotz anhaltender Unsicherheit im Nahen Osten und in anderen Teilen der Welt, weiterhin von einer robusten Seite. Die Lage bleibt aber angespannt, wie ein Blick auf das Instrument der Stellenmeldepflicht zeigt.
Arbeiten aus dem Ausland wird immer beliebter. Wer Homeoffice oder Telearbeit im Ausland ermöglichen möchte, sollte die sozialversicherungs-, arbeits- und steuerrechtlichen Rahmenbedingungen genau kennen. Myriam Minnig zeigt auf, worauf Unternehmen achten müssen, damit Flexibilität nicht zum unerwarteten Risiko wird.
Die Berufslehre bleibt der beliebteste Bildungsweg nach der obligatorischen Schule. Das Nahtstellenbarometer 2026 zeigt einen stabilen Lehrstellenmarkt mit konstant hohem Angebot – und macht deutlich, welche Kompetenzen Unternehmen von angehenden Lernenden erwarten.
Pensionskassen legen die Verzinsung der Altersguthaben sorgfältig fest. In einer Masterarbeit wurden die entscheidenden Faktoren identifiziert: die Anlagerendite, der Anteil des Rentnerkapitals und der Deckungsgrad. Die Kassen nur anhand einer Kennzahl wie dem Zinssatz zu vergleichen greift daher zu kurz.
Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) hat die Finanzperspektiven von AHV, IV, EO und EL aktualisiert. Die finanziellen Aussichten der IV haben sich weiter verschlechtert. Ohne Gegenmassnahmen steigt das jährliche Defizit bis 2030 auf schätzungsweise rund 800 Mio. Franken. Die Vernehmlassung zur IV-Reform wird deshalb vorgezogen. Bei der AHV kippt das Umlageergebnis wegen der 13. AHV-Rente 2026 ins Negative.
Trotz leicht rückläufiger Kontrolltätigkeit wurde das Kontrollziel 2025 erneut erreicht: Über 38500 Unternehmen wurden überprüft. Der aktuelle Seco-Bericht zeigt jedoch auch, dass Verstösse gegen Lohn- und Arbeitsbedingungen weiterhin verbreitet sind – und sanktioniert werden.
Der Ständerat will Lohngleichheitsanalysepflicht nicht über das Jahr 2032 hinaus verlängern. Zudem sollen diskriminierungsfreie Schichtzulagen in Lohngleichheitsanalysen speziell berücksichtigt werden.
Den 22 Schweizer Unfallversicherern sind im vergangenen Jahr rund 937000 Berufs- und Freizeitunfälle sowie Berufskrankheiten gemeldet worden. Der Anstieg von 2.4% gegenüber dem Vorjahr geht vor allem auf eine deutliche Zunahme von Freizeitunfällen zurück.
Die Sozialpartner der Bankbranche haben sich auf Anpassungen der Vereinbarung über die Arbeitsbedingungen der Bankangestellten (VAB) und der Vereinbarung über die Arbeitszeiterfassung (VAZ) per 1. Januar 2027 geeinigt. Im Zentrum stehen Verbesserungen bei Vereinbarkeit, verbindlichere Regelungen zu Gesundheitsschutz, mobil-flexiblem Arbeiten sowie dem Umgang mit neuen Technologien wie KI.
Im Kanton Obwalden sollen die Ausgleichskasse, die IV-Stelle und die Familienausgleichskasse rechtlich unter einem Dach zusammengeführt werden. Der Kantonsrat hat sich für die Schaffung einer Sozialversicherungsanstalt ausgesprochen.
Fast neun von zehn Personen aus EU- und Efta-Staaten mit einer Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz haben 2025 gearbeitet. Die Freizügigkeitszuwanderung ist laut dem Bund weiterhin stark arbeitsmarktorientiert und eng an den Bedarf der Wirtschaft gekoppelt.
Wer in der Schweiz im letzten Jahr einen Vollzeit-Job hatte, verdiente im Median brutto 87000 Franken. Damit ist der Durchschnittslohn deutlich angestiegen. 2024 hatte das Bundesamt für Statistik (BFS) einen Medianlohn von 81500 Franken erhoben.
Draussen 35 Grad, drinnen angenehm kühl - und am nächsten Morgen kratzt der Hals. Für viele ist der Fall klar: Die Klimaanlage ist schuld. Doch stimmt das wirklich?
Wer ohne Überweisung eine Spitalnotfallaufnahme besucht, soll nicht eine Gebühr von 50 Franken bezahlen müssen. Einstimmig stellt sich die zuständige Ständeratskommission gegen einen Beschluss des Nationalrats. Die Vorlage steht vor dem Aus.
Bei langen sitzenden Tätigkeiten empfiehlt ein Forschungsteam gelegentliches Umhergehen. Die Vorgabe von 5 Minuten Gehen alle 60 Minuten sei sowohl effektiv gegen negative Folgen des Sitzens als auch relativ gut umsetzbar.
An ihrer 21. Generalversammlung hat die Schweizerische Konferenz der Höheren Fachschulen (K-HF) Claudia Zürcher zu ihrer Präsidentin gewählt. Sie übernimmt das Präsidium von Peter Berger.
Die UBS legt ein umfassendes Reformkonzept für das Schweizer Rentensystem vor. In einem Diskussionspapier skizziert die Grossbank einen Übergang zu einem deutlich stärker kapitalgedeckten System ab 2035.
Künstliche Intelligenz verändert den Schweizer Arbeitsmarkt deutlich. Besonders Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger in digitalen Wissens- und Bürojobs bekommen den Wandel laut einer Studie zu spüren.
Eine Studie der Universität Zürich zeigt, wie verbreitet restriktiv-dominante Vorstellungen von Männlichkeit sind. Diese gehen mit Frauenfeindlichkeit, Gewaltbereitschaft und Ablehnung von Gleichstellung einher.
Die Mindestsätze für Kinder- und Ausbildungszulagen sollen erhöht werden. Dieser Meinung ist der Nationalrat. Trotz starker Kritik in der Vernehmlassung will er an einer entsprechenden Vorlage der SGK festhalten.
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