Wer ist Adressat der Kommunikation? Am Anfang jeglicher Kommunikationsstrategie steht eine Stakeholder-Analyse. Welche Gruppen im und um das Unternehmen betrifft BGM? Wie beeinflussen sie sich gegenseitig und welche Haltungen vertreten sie tendenziell?
Welche Ziele soll die Kommunikation erreichen? Ternès empfahl, den Zweck der jeweiligen Kommunikationsstrategie präzise für die jeweilige Anspruchsgruppe herauszuarbeiten.
Wann und wie oft sollen diese Botschaften platziert werden? Die Referentin riet, mediale Trends und die damit verbundenen Hashtags aufzugreifen und diese mit den BGM-Botschaften zu verknüpfen.
Welche Informationskanäle nutzen die Adressaten? Nicht jede Person im Unternehmen nutzt die gleichen Informationsmedien. Ternès empfahl, auf bereits bestehende Kanäle zu setzen. Je mehr Möglichkeiten zur Interaktion ein Kanal biete, umso wirkungsvoller werde zudem die Kommunikation. So kann man regelmässige Stimmungschecks durchführen oder Feedback-Funktionen einführen.
Welche Botschaften sollen vermittelt werden? Schlüssel zur Gewinnung von Aufmerksamkeit sind Emotionen und Ich-Botschaften. Deshalb sind kurze und strukturierte Texte komplizierten Darstellungen vorzuziehen. Visualisierungen in Bild und Video emotionalisieren eher als Texte. Zur Interaktion animierende Texte unterstützen die Beschäftigung mit den Inhalten («Kennst Du das…?»).
Zu klären, welche Tools für die Erfolgsmessung eingesetzt werden, hängt von der Definition der Kennzahlen ab, die für diese Messung als relevant erachtet werden. Wichtig sind eine Nullmessung und die Wiederholung von Messungen, die Aufschluss über die Wirksamkeit von Massnahmen geben. Beispielsweise könne man regelmässige Umfragen durchführen.
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BGM-Kommunikation: Das grosse Ganze und seine Details