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Der Bundesrat hat den Bericht «Auswirkungen neuer Arbeitsformen» verabschiedet. Die Telearbeit ist mit vielen Chancen verbunden, die es unter Berücksichtigung der Risiken zu nutzen gilt. Da gezielte Verbesserungen der Rahmenbedingungen bereits aufgegleist sind, identifiziert der Bericht keinen zusätzlichen Handlungsbedarf.
Der Bericht richtet den Fokus auf die Telearbeit. Die Telearbeit bietet laut Bundesrat in Bezug auf verschiedene Dimensionen sowohl Chancen als auch Risiken. Ausserdem sind nicht alle Berufe und Tätigkeiten gleichermassen für Telearbeit geeignet. Arbeitnehmende und Arbeitgebende seien am besten in der Lage, an den jeweiligen Kontext angepasste Entscheidungen über den Einsatz und das Ausmass der Telearbeit zu treffen.
Vermehrtes Homeoffice reduziert die Arbeitswege. Die Auswirkungen auf die Belastung der Infrastrukturen hängen aber davon ab, wie die Beschäftigten ihr gesamtes Verkehrsverhalten anpassen, wenn sie die Möglichkeit haben, im Homeoffice zu arbeiten. Die Fachliteratur verweist auf eine Reihe von Kompensationseffekten (z.B. mehr Freizeitverkehr oder längere Arbeitswege), die den Beitrag des Homeoffice zur Entlastung der Verkehrsinfrastrukturen reduzieren oder sogar eliminieren können. Da die Dimensionierung der Verkehrsinfrastrukturen auf die Spitzenbelastungen ausgerichtet wird, ist auch bedeutend, wie sich die Mobilität über den Tag und die Arbeit im Homeoffice über die Wochentage verteilt.
Dem Bundesrat ist es wichtig, dass die Vorteile der Telearbeit möglichst umfassend genutzt werden können. In verschiedenen Bereichen - rechtliche Rahmenbedingungen, Telekommunikations-Infrastrukturen sowie Nutzung flexibler Arbeitsformen in der Bundesverwaltung - sind Optimierungen im Gange. Über diese Massnahmen hinaus sieht der Bundesrat derzeit keinen Handlungsbedarf.
Bundesrat sieht keinen zusätzlichen Handlungsbedarf bezüglich Homeoffice