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Eine Studie des Eidgenössischen Hochschulinstituts für Berufsbildung (EHB), an der rund 3400 Berufsfachschullehrkräfte aus der ganzen Schweiz teilgenommen haben, zeigt, dass es trotz der Verbesserung der digitalen Kompetenzen während der Corona-Krise Weiterbildungsbedarf gibt.
Gemäss Umfrageergebnis liegen die digitalen Kompetenzen von Berufsfachschullehrkräften in der Schweiz im Schnitt der Werte anderer Studien, die dazu in Europa gemacht wurden, weshalb Verbesserungspotenzial konstatiert wird. Zudem zeigt die Studie auch, dass Weiterbildung zu Themen der digitalen Transformation die Entwicklung digitaler Kompetenzen unterstützt: Absolventen einer Weiterbildung schnitten diesbezüglich in der Umfrage besser ab. Dies deckt sich mit der Ansicht vieler Lehrpersonen, dass eine spezifische Weiterbildung nötig sei, um digitale Hilfsmittel effizient in den Unterricht einbinden zu können.
Die Umfrageergebnisse zeigen, dass sich nicht nur die Einstellung der Lehrkräfte zu digitalen Tools durch die Coronakrise verbessert, sondern auch deren Einsatz zugenommen hat. Die meisten Lehrkräfte werden sie weiterhin einsetzen. Die Forschenden des EHB gehen davon aus, dass ein Einsatz digitaler Tools die Qualität des Unterrichts verbessern werde. (he)
Weiterführende Informationen und Bericht zum Download
Digitale Kompetenzen von Lehrpersonen zeigen noch viel Verbesserungspotenzial