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CFO erwarten durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Finanzfunktion insgesamt Kosteneinsparungen, vor allem bei Lohnkosten, aber auch höhere Ausgaben für IT und Technologie.
Schweizer Unternehmen sehen sich trotz Herausforderungen vor einem erfolgreichen Jahr 2026, berichtet das Beratungsunternehmen Deloitte ausgehend von seiner CFO-Umfrage. Allerdings setzt der starke Schweizer Franken die Unternehmensmargen immer stärker unter Druck. Energiepreise und Einkaufspreise wirken ebenfalls negativer als noch im Vorjahr. Positiv ist die leichte Entspannung bei der Zollsituation – und einige Unternehmen können ihre höheren Kosten zumindest teilweise an ihre Kunden weitergeben.​
Geopolitische Risiken bleiben die grössten aus Sicht der CFO, gefolgt von Sorgen vor einer Nachfrageschwäche und ebenso Währungsrisiken. Sorgen vor Lieferkettenproblemen und steigenden Energiepreisen nehmen sprunghaft zu, Sorgen vor einem Arbeitskräftemangel gehen stark zurück.​
Der breite KI-Optimismus der Schweizer CFOs wird begleitet von der Erwartung, dass menschliche Arbeit in der Finanzfunktion zentral bleibt, während ausgelagerte Funktionen deutlich stärker automatisiert werden. CFOs rechnen mehrheitlich mit tieferen Gesamtkosten durch KI-Implementierung, primär aufgrund von Personalkosten-Einsparungen, erwarten aber erheblich höhere Kosten für die Technologie- und IT-Infrastruktur.​
Fast die Hälfte der CFO erwartet sinkende Lohnkosten