Gemäss der im Frühjahr durchgeführten
FH-Lohnstudie beträgt der Medianlohn aller Teilnehmenden 104000 Franken. Alle haben ein Studium an einer Schweizer Fachhochschule absolviert. Sie stammen vornehmlich aus der Deutschschweiz (87%) und sind zum grössten Teil angestellt (98%). Über die Hälfte der Befragten sind in Kaderpositionen tätig, 13% im oberen Kader. Durchgeführt wird die Studie von FH Schweiz.
Finanzbranche bleibt lukrativ
In der Finanz- und Versicherungsbranche liegt der Medianlohn mit 120000 Franken demnach von allen Branchen am höchsten. Es folgen die Branchen Pharma und Chemie, öffentliche Verwaltung und Informatik, wo der mittlere Lohn ebenfalls deutlich über 110000 Franken liege.
Über die Hälfte erhielt bis zu 5% Lohnerhöhung
70% der Befragten durften sich auf dieses Jahr hin über eine Lohnerhöhung freuen. Dies bestätigt die allgemeine Entwicklung infolge der Teuerung. Der grösste Teil der Erhöhungen (über 50% der Befragten) liegt im Bereich bis 5%. Der Anteil jener, die keine Lohnentwicklung verzeichnen ist merklich kleiner als noch vor einem Jahr.
Mehrheit der befragten FH-Absolventen sind im Kader
Obwohl 70% der Studienteilnehmenden unter 40 Jahre alt sind, haben gegen 60% aller Befragten eine Kaderfunktion inne. Sie verdienen zwischen 106000 und 140000 Franken pro Jahr. Gerade die unteren Kader haben somit von knapp 101000 auf 106000 Franken seit der letzten Studie deutlich aufgeholt. «Die Studie bestätigt, dass Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen in der Gesellschaft und Wirtschaft eine tragende Rolle spielen», so Toni Schmid, Geschäftsführer von FH Schweiz.
Vielfältige Informationen einfach abrufbar
Weitere Resultate der FH-Lohnstudie sind auf
fhlohn.ch kostenpflichtig abrufbar. Die Website bietet Zugang zu beliebig vielen Referenzlöhnen. Über eine Eingabemaske können die Lohnprofile nach Kriterien wie Alter, Abschlussart, Branche, Studienrichtung, Region und weiteren Parametern verfeinert werden.
FH-Lohnstudie: Studium zahlt sich aus