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2023 sind erstmals bei der von der Suva geführten Militärversicherung die Rentenzahlungen wesentlich tiefer als die Behandlungskosten ausgefallen. Die Suva führt dies auf die sinkende Zahl der Rentenbezüger zurück.
Dies bestärke die Militärversicherung in ihrem Grundsatz «Wiedereingliederung vor Rente», teilte die Suva mit. Der Gesamtbetrag der ausgezahlten Versicherungsleistungen belief sich laut Medienmitteilung auf 172.8 Mio. Franken, was zwar höher als im Vorjahr aber deutlich unter dem Niveau des letzten Jahrs vor Ausbruch der Covid-19-Pandemie sei. Die Kosten für medizinische Behandlungen beliefen sich auf 76 Millionen (44%), jene für Rentenzahlungen auf 71 Millionen Franken (41%).
Die Versicherung verzeichnete gegenüber dem Vorjahr steigende Fallzahlen. Allerdings handelte es sich beim Grossteil um Bagatellfälle, die innerhalb der Dienstzeit abgeschlossen wurden. Insgesamt wurden der Militärversicherung über 46000 neue Fälle gemeldet - rund 36000 Krankheiten und knapp 10000 Unfälle. Das sind 14% mehr als im Vorjahr.
Rentenzahlungen der Militärversicherung erstmals tiefer als Behandlungskosten