Darauf folgen Gesundheits- und Wohnkosten. Bei fast der Hälfte der befragten Familien (47%) reicht das gegenwärtige Haushaltseinkommen nur knapp oder nicht für die Bedürfnisse des täglichen Lebens. Dies geht aus der Ende 2022 vom Familiendachverband Pro Familia Schweiz und der Vorsorgeversicherung Pax durchgeführten Umfrage hervor.
28% der Familien geben zudem an, dass sie keine Möglichkeit hätten, jeweils am Ende des Monats Geld auf die Seite zu legen. In der Romandie, der italienischsprachigen Schweiz und bei Alleinerziehenden sei dieses niedrige Sparniveau noch ausgeprägter.
Darüber hinaus fühlen sich weniger als die Hälfte der Familien ausreichend finanziell abgesichert für den Ruhestand oder für Risiken wie Invalidität oder Arbeitsplatzverlust. Neben finanziellen Fragen beschäftigen die Themen Bildung, Bildungspolitik und Inflation die Familien ebenfalls. Weniger betroffen fühlen sie sich hingegen von geopolitischen Spannungen, Einwanderung oder Unsicherheiten aufgrund von Kriegen, wie es im Bericht zur Umfrage heisst.
Schweizer Familien sehen Zukunft pessimistisch entgegen