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Trotz des Fehlers des Bundes bei der AHV-Berechnung wollen Schweizerinnen und Schweizer nicht erneut über die Erhöhung des Rentenalters von Frauen abstimmen. Da zeigt eine Umfrage, die am Freitag von der Tageszeitung «Le Temps» veröffentlicht wurde.
45% der vom Meinungsforschungsinstitut MIS Trend Befragten würden demnach eine erneute Abstimmung über die AHV-Reform ablehnen. 39% der Befragten sind dafür, 16% unentschlossen. Die Reform und damit die Erhöhung des Frauenrentenalters auf 65 Jahre wurde im September 2022 knapp angenommen. Für die Umfrage wurden 1193 wahlberechtigte Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren befragt.
Auch wenn es zu einer erneuten Abstimmung kommen würde, würde nur «eine begrenzte Anzahl von Personen ihre Meinung ändern und das Ergebnis wäre wieder extrem knapp», erklärte Mathias Humery von MIS Trend in «Le Temps». «Was sehr klar ist, ist, dass der Rechenfehler des Bundes [...] die Abstimmungsabsichten auf nationaler Ebene nicht durcheinander bringt», fügte er hinzu.
Schweizer lehnen neue Abstimmung ab