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Swissmedic schliesst sich einer Initiative der EU-Arzneimittelagentur zur verstärkten internationalen Kooperation an. Dabei geht es um die schnellere und transparentere Zulassung innovativer Arzneimittel. Erfahrungen damit sammelte Swissmedic bereits in der Covid-19-Pandemie.
Die Arzneimittelagentur der EU (EMA) weitete die Initiative auf weitere Medikamentengruppen aus, wie Swissmedic mitteilte. Die verstärkte internationale Zusammenarbeit erstreckt sich demnach nun auf Arzneimittel für einen bisher ungedeckten Bedarf, Antibiotika und Medikamente zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Gesundheit. Nicht in die Kooperation aufgenommen wurden gemäss der EU-Definition Arzneimittel für neuartige Therapien.
Das erste Medikament, das im Rahmen der neuen Zusammenarbeit geprüft wird, ist ein mRNA-Impfstoff gegen das Respiratorische-Synzytial-Virus. Dieses verursacht die meisten Fälle von Bronchitis bei Säuglingen und kleinen Kindern. RSV sorgt für jährliche Epidemien in der kalten Jahreszeit. In der Schweiz fallen diese alle zwei Jahre stärker aus. (sda)
Swissmedic schliesst sich europäischer Medikamenten-Initiative an