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Arbeitnehmende über 50: Ihre wertvollste Ressource ist deren langjähriges Erfahrungswissen, das die globale Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen entscheidend stärkt. Wie aber kann dieses Wissen aktiviert, gemanagt und gewinnbringend eingesetzt werden? Dieser Frage sind Forschende in einer Studie am Center for Human Resources & Leadership der HWZ nachgegangen.
Die Autoren des HWZ Working Paper stellen zu den Potenzialen der «Aging Workforce», die in einer Studie in Schweizer Kantonalbanken untersucht wurde, fest, dass deren Bedürfnisse weniger von finanziellen Aspekten gesteuert werden, sondern vielmehr von Flexibilität und Wertschätzung. «Die Studienergebnisse zeigen in aller Deutlichkeit die volks- und betriebswirtschaftlichen Vorteile, die sich mit der aktiven Einbindung des Fachwissens und der praktischen Berufs- und Lebenserfahrung der über 50-jährigen Mitarbeitenden auch für Schweizer Kantonalbanken ergibt», betont Matthias Mölleney, Leiter des Center for Human Resources Management & Leadership an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich. Pensionierungen vernichteten zu oft wertvolle Praxiserfahrungen, während der rechtzeitige und intergenerative Wissenstransfer Wettbewerbsvorteile schaffe.
So genanntes intergenerativ relevantes Fachwissen müsse gesichert und nachhaltig verzahnt werden, so die Medienmitteilung, wollten Unternehmen unter hohem Innovationsdruck im Wettbewerb bestehen. Dazu wurden anhand der Ergebnisse der Analyse in Schweizerischen Kantonalbanken Empfehlungen formuliert:
Aging Workforce fördern statt abschreiben