Mindestlohn Urteil Bundesgericht Mindestlohnregelungen der Städte Zürich und Winterthur sind gültig 10.06.2026 Die Städte Zürich und Winterthur können einen kommunalen Mindestlohn einführen. Das Bundesgericht hat die Beschwerden der beiden Gemeinden gegen einen Entscheid des Zürcher Verwaltungsgerichts gutgeheissen.
Bundesgericht Berufskrankheit Krankenversicherung Long-Covid als Berufskrankheit bei Krankenpfleger bestätigt 25.02.2026 Die Bâloise Versicherung muss die Long-Covid-Erkrankung eines Genfer Krankenpflegers als Berufskrankheit anerkennen und ihm weiter eine Rente auszahlen. Das Bundesgericht hat eine Beschwerde der Versicherungsgesellschaft abgewiesen.
Urteil Bundesgericht Sozialversicherung IV Bündner IV-Stelle hat Rente wegen Missbrauchs zurecht eingestellt 04.02.2026 Das Bundesgericht hat die Aufhebung einer Rente durch die Bündner IV-Stelle rückwirkend auf Ende Juni 2017 bestätigt. Der betroffene Mann wurde observiert und muss nun voraussichtlich über 100000 Franken zurückzahlen.
Urteil Bundesgericht AHV Keine Diskriminierung bei Anrechnung von Erziehungsgutschriften 04.08.2025 Ist der Ehepartner noch nicht im Pensionsalter, dürfen Erziehungsgutschriften bei der AHV-Rente der anderen Person nur zur Hälfte angerechnet werden. Dies hat das Bundesgericht im Fall einer Frau entschieden. Sie ging vor ihrem Mann in Pension und hatte ihr Arbeitspensum wegen der Kinderbetreuung gesenkt.
Bundesgericht Urteil Ergänzungsleistungen (EL) Unterstützung von Verwandten ist Vermögensverzicht 30.06.2025 Die Waadtländer Behörden haben bei einer 58-jährigen IV-Rentnerin zu Recht einen Anspruch auf Ergänzungsleistungen verneint. Sie kommt für ihren an Trisomie leidenden Bruder auf, der aus dem Libanon stammt und keine Einkünfte hat. Damit hat sie laut Bundesgericht quasi freiwillig auf Vermögen verzichtet und muss sich dies bei der Bemessung der Ergänzungsleistungen anrechnen lassen.
Arbeit und Recht Rentenalter Bundesgericht Kein generelles Höchstalter für Arztberuf 03.06.2025 Das im Kanton Neuenburg geltende Höchstalter für Ärzte und Personen in anderen bewilligungspflichtigen Berufen im medizinischen Bereich ist nicht mit übergeordnetem Recht vereinbar. Das Bundesgericht hat die Beschwerde eines Arztes gutgeheissen. Ihm wurde die Bewilligung bis zum 80. Geburtstag erteilt.
AHV 21 AHV Bundesgericht Bundesgericht entscheidet über AHV-Abstimmungsbeschwerde 20.08.2024 Das Bundesgericht wird entscheiden, ob die Abstimmung von 2022 über die Erhöhung des Frauenrentenalters von 64 auf 65 Jahre wiederholt werden muss. Die Grünen haben nach einem Nichteintretensentscheid des Kantons Genf ihre Beschwerde an die höchste Instanz weitergezogen.
Rechtsprechung Urteil Bundesgericht Vaterschaftsurlaub Entschädigung für Vaterschaftsurlaub zu Unrecht verwehrt 15.08.2024 Ein Vater musste zu lang auf einen Termin beim Zivilstandsamt warten, weshalb er die Frist für den Bezug der Vaterschaftsentschädigung nicht einhalten konnte. Dieser organisatorische Mangel darf laut Bundesgericht nicht zu Lasten des Mannes gehen.
Urteil Bundesgericht IV Unzureichende Korrekturmöglichkeiten bei IV-Bemessung 23.07.2024 Die von Anfang 2022 bis Ende 2023 gültige Verordnung zur Bemessung des Invaliditätsgrads anhand von statistisch ermittelten Tabellenlöhnen ist teilweise bundesrechtswidrig. Dies hat das Bundesgericht entschieden. Grund dafür sind die unzureichenden Korrekturmöglichkeiten der Tabellenlöhne im Einzelfall.
Bundesgericht Arbeit und Recht Grenzgänger Ehefrau von FZA-Grenzgänger hat keine abgeleitete Arbeitsberechtigung in der Schweiz 18.07.2024 Der nicht aus einem FZA-Vertragsstaat stammende Ehepartner einer Person, die den Status eines FZA-Grenzgängers geniesst, hat kein abgeleitetes Recht, selber als Grenzgänger in der Schweiz arbeiten zu dürfen. Das Bundesgericht weist die Beschwerde der thailändischen Ehefrau eines französischen Grenzgängers ab.
Urteil Bundesgericht BVG Frühere Stiftungsräte der ACSMS-Pensionskasse haften für Schaden 18.07.2024 Kommen Stiftungsräte einer Pensionskasse ihren Aufgaben nicht sorgfältig nach und entsteht der Pensionskasse dadurch ein Schaden, können die Stiftungsräte dafür haftbar gemacht werden. Die bestätigt ein Urteil des Bundesgerichts.